Wanderungen und Ausflüge:

Rundwanderweg "Rund um die Volmehöhen": Als erstes gleich etwas für Hartgesottene; das Haus Hamperfeld liegt direkt an einem Hauptwanderweg (X6), der hier mit einem Rundweg (Kreis als Wanderzeichen) parallel läuft. Der Weg ist ca 20 km lang und hat mehrere ordentliche Steigungen. 

Zunächst geht es über einen Bergrücken zum Ribberthof (germanische Wallburg noch schwach zu erkennen) und weiter zur Talsohle der Volme (143m). Man quert die Bundesstraße und steigt steil den gegenüberliegenden Berghang an. (Schöne Aussichten in das Volmetal). Hat man die Höhe (350m) erreicht, läuft der Weg mit sanftem Gefälle weiter - Möglichkeit zum Einkehren auf Hunsdiek. Nach einigen km biegt der Weg wieder ins Tal der Volme hinab. Man durchquert den Hagener Ortteil Delstern, der hier nur ein paar Häuserreihen breit ist, um auf der andern Talseite direkt wieder an Höhe zu gewinnen. Über den Eilper Berg (378m) erreicht man nach einiger Zeit wieder das Hamperfeld. 
Der Weg ist gut ausgeschildert (Kreis als Wanderzeichen) und leicht zu finden. Daß das Volmetal in diesem Abschnitt noch industrialisiert ist und sich auf dem Weg nicht "Fuchs und Hase gute Nacht sagen" solle man vorher bedenken. 

 

Eine schöne Wanderung und ein Ziel für Jung und Alt ist der Weg zum "Westfälischen Freilichtmuseum für technische Kulturdenkmäler". Das Museum ist mit einer Stunde Weg gut zu erreichen.

Man geht den Wanderweg X bis nach Kuhfeld (Gehöft). Am Beginn der Asphaltstraße gibt es einen schmalen Weg, der ins Mäckinger Bach-Tal führt. Das Tal hindurch abwärts laufen. Leider muß man das Museum der Länge nach umlaufen, um zum Eingang zu kommen. Im Museum sind immer eine ganze Reihe Handwerksstätten in Betrieb. Das Brot und das "Mäckinger Bräu" sind auch zu empfehlen. Ich habe es schon mehrmals geschafft, am Ende des Besuches aus dem Werkstor zum Talweg hinausgelassen zu werden. Man muß dann auf dem Rückweg das Museum nicht nochmals umlaufen und spart ca. eine Viertel Stunde.

 

Eine kürzere Wanderung führt zur Oberkante des Steinbruchs, an dessen Sohle man bei der Anreise vorbei- gekommen ist.  Bei klarem Wetter hat man eine schöne Aussicht über die Höhen. Schwindelfreie können (müssen nicht) ca 200m in die Tiefe des Bruches schauen. Der Steinbruch ist mit einem Zaum gesichert. Auch mit Kindern ist dieser Weg nicht gefährlich, wenn man sie nicht über den Zaum klettern läßt, was sowieso verboten ist.
ca 1 ½ Stunden, nur Waldwege. Wegverlauf vor Ort auf der Karte erklären lassen.

Luftbild vom Steinbruch und dem Tal

 

Für schlechtes und "matschiges" Wetter gibt es einen Spaziergang von ca. 1,5 Stunden. Es geht ausschließlich über die Straße (keine Angst, Autos kommen nur gelegentlich, allerdings sollte man auf Kinder achtgeben, da die Einheimischen rasen). Zunächst geht es das Hamperbachtal weiter hinauf. Über "Wildspring" auf die Kalthauser Höhe, dort sind immer wieder schöne Ausblicke in die Landschaft möglich. Kalthausen selbst ist ein Reiterhof, Über Werninghausen geht es  zurück (siehe Wanderkarte vor Ort)

 

Eine weitere Wanderung führt ins Volmetal nach Dahl (mit historische kleiner Brücke), Priorei (1000jährige Linde und kleine Wirtschaft), gekennzeichnet mit Wanderzeichen X. Es geht zurück auf die Höhe allerdings nach Karte, ohne Wanderzeichen. Gehzeit ca 2 ½ Stunden. Es sind einige Höhenmeter zu überwinden. Sowohl Wald- wie Asphaltwege.

Und was ist so in Hagen los?

Fortsetzung folgt